LEBENSMELODIEN

Hinter jeder Melodie steht ein Leben.

Lebensmelodien bringt jüdische Musik zurück auf die Bühne, die während der Zeit des Nationalsozialismus komponiert, gesungen oder überliefert wurde.

Viele dieser Werke waren jahrzehntelang nahezu vergessen. Hinter ihnen stehen Geschichten von Verfolgung und Verlust, aber auch von Hoffnung, Widerstandskraft und Menschlichkeit.

Durch Recherche, Konzerte und Bildungsarbeit machen wir diese Musik und die mit ihr verbundenen Lebensgeschichten wieder hörbar in Deutschland und international.

Die Lebensmelodien entstanden in den unmenschlichsten Situationen von Verfolgung und Vernichtung, zwischen Leben und Tod. In Ghettos und Lagern half die Musik den Menschen, zu überleben, Hoffnung zu bewahren oder von dieser Welt Abschied zu nehmen. Hinter den Melodien, die zwischen 1933 und 1945 komponiert, gesungen, gespielt und manchmal auch aufgeschrieben wurden, stehen die Lebensgeschichten jüdischer Menschen.

Das Projekt Lebensmelodien bringt jüdische Werke aus der Zeit des Nationalsozialismus zurück auf die Bühne. Viele von ihnen waren über Jahrzehnte nahezu vergessen oder galten als verloren. Mehr als 80 Jahre später werden sie wieder hörbar.

Einige Werke erleben im Rahmen des Projekts ihre erste öffentliche Aufführung. Noten und historische Materialien werden von den Familien und Nachkommen der Komponistinnen und Komponisten zur Verfügung gestellt. Andere überlieferte Melodien werden eigens für ein klassisches Ensemble bearbeitet.

Die Lebensmelodien erklingen in Konzerthäusern und Schulen, an öffentlichen Orten sowie in Synagogen, Kirchen und Moscheen.

Musik. Erinnerung.Verantwortung.

  • Konzerte

    Vergessene Werke und persönliche Zeugnisse kehren gemeinsam auf die Bühne zurück.

  • Education

    Junge Menschen begegnen Geschichte durch Musik, Biografien und eigene künstlerische Arbeit.

  • Recherche

    Noten, Dokumente und Familienerinnerungen bilden die Grundlage neuer Programme.

  • International

    Lebensmelodien verbindet Menschen, Generationen und Kulturen in Deutschland und weltweit.

Wie alles begann

Salomeas Geschichte

Im April 1943 schrieb die jüdische Pianistin Salomea Ochs Luft im Ghetto Tarnopol einen Abschiedsbrief. Seine letzten Worte waren ein Ruf nach Rache.

Viele Jahre später gab Nur Ben Shalom diesem Ruf eine andere Antwort. Gemeinsam mit Michael Raddatz gründete er Lebensmelodien, um die Stimmen der Menschen durch ihre Musik wieder hörbar zu machen.

Die Geschichte lesen→

International

Lebensmelodien unterwegs.

Musik kennt
keine Grenzen.

Die Lebensmelodien erklingen dort,
wo Musik, Erinnerung und gesellschaftliche
Verantwortung aufeinandertreffen.

Lebensmelodien Education

Erinnerung wird weitergegeben.

Seit 2022 bringt Lebensmelodien seine musikalische Erinnerungsarbeit in Schulen.

In Workshops beschäftigen sich Schüler*innen mit historischen Biografien, Melodien und persönlichen Zeugnissen. Sie recherchieren, diskutieren, musizieren und entwickeln eigene Formen des Erinnerns.

Education entdecken →

Gemeinsam bewahren

Unterstützen Sie Lebensmelodien.

Helfen Sie uns, vergessene Werke zu erforschen und gemeinsam mit der nächsten Generation weiterzugeben.

Das Projekt Lebensmelodien sucht einen Flügel für die tägliche Arbeit.


Ein hochwertiges Instrument ist unerlässlich, um Proben, Bildungsprogramme und die Entwicklung unserer Aufführungen zu unterstützen. Auf diese Weise können wir die bewegenden Geschichten und Melodien unseres Projekts lebendig werden lassen.

Wenn Sie einen Flügel zur Spende oder Leihe zur Verfügung stellen können, wären wir Ihnen sehr dankbar. Ihre Unterstützung trägt direkt dazu bei, dass wir unsere Arbeit fortsetzen und die Musik von Lebensmelodien einem breiteren Publikum zugänglich machen können.

Vielen Dank, dass Sie uns dabei helfen, das Herzstück unseres Projekts zu bewahren!

Lebensmelodien Konzerte 2026-2027