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Geschichte hören. Erinnerung gestalten.

Junge Menschen begegnen jüdischer Geschichte durch Musik, Biografien und eigene künstlerische Arbeit.

An indoor concert hall filled with an audience watching a live musical performance on stage of the Lebensmelodien

Das Bildungsprogramm

Musik öffnet einen persönlichen Zugang zur Geschichte.

Seit 2022 bringt Lebensmelodien seine musikalische Erinnerungsarbeit in Schulen.

In unseren Bildungsprogrammen beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler mit Melodien, historischen Biografien und persönlichen Zeugnissen aus der Zeit des Holocaust. Sie recherchieren, diskutieren und musizieren gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern von Lebensmelodien.

So entsteht ein lebendiger Zugang zu Geschichte, der Wissen vermittelt und zugleich Empathie, Verantwortung und Haltung stärkt.

Der gemeinsame Weg

Vom ersten Gespräch
bis auf die Bühne.

  • Vorbereitung

    Einführung in die historischen Zusammenhänge, die Biografien und die überlieferten Melodien.

  • Musik

    Die Schülerinnen und Schüler begegnen den Werken praktisch, hörend und im gemeinsamen Musizieren.

  • Recherche

    Dokumente, persönliche Zeugnisse und Familiengeschichten machen Geschichte konkret und menschlich.

  • Workshops

    Mit Künstlerinnen und Künstlern entstehen eigene Zugänge zu Erinnerung, Verantwortung und jüdischem Leben.

  • Aufführung

    Die Ergebnisse werden gemeinsam mit dem Lebensmelodien Ensemble öffentlich präsentiert.

Was bleibt

Junge Menschen werden Teil der Erinnerung.

Die Teilnehmenden hören nicht nur zu. Sie übernehmen Verantwortung für eine Geschichte und tragen sie weiter.

Historische Zusammenhänge verstehen.
Jüdisches Leben in seiner Vielfalt kennenlernen.
Antisemitismus erkennen und ihm widersprechen.
Eigene künstlerische Ausdrucksformen entwickeln.
Gemeinschaft auf und hinter der Bühne erleben.


Stimmen aus den Projekten

Begegnungen, die weiterwirken.

  • "Nach dem ersten Treffen war ich sehr beeindruckt und berührt von den Geschichten die Nur uns erzählt hat, da wurde mir nochmals bewusst wie viel Leid und Schmerz die Leute ausgehalten haben und welche Tragkraft deshalb das Projekt hat. Auch wenn ich bei dem Konzert selber nicht dabei sein konnte, fand ich es sehr schön, diese Stücke spielen zu dürfen."

    Svenja

    Nikolaus-Kopernikus-Gymnasium, Weißenhorn

  • „Wenn 600 Schülerinnen und Schülern über zwei Stunden lang jüdischen Melodien und Lebensgeschichten aus der Zeit des Holocaust gebannt verfolgen, wird deutlich, wie gelungen dieses Projekt ist. Gerade in Zeiten, in denen jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger verstärkt judenfeindlichen Angriffen auch in unserem Land ausgesetzt sind, sind die Lebensmelodien ganz besonders wichtig.“

  • "... Es war wirklich sehr berührend und sehr schön. Es ist auf jeden Fall etwas, dass aktiv weiter geführt und organisiert werden soll"

    Matthias

    Nikolaus-Kopernikus-Gymnasium, Weißenhorn

  • "Die Löcknitz-Grundschule bedankt sich herzlich für die Möglichkeit, an diesem Projekt teilnehmen zu dürfen und hofft, die Schulgemeinschaft nachhaltig im Engagements gegen Antisemitismus gestärkt zu haben."

    Sabine Staron

    Schulleiterin, Löcknitz-Grundschule

  • “…Vielen Dank für das tolle Konzert heute. Ich bin ein bisschen stolz, dass ich an unserer Musikschule Unterricht habe. Weiter so und liebe Grüße."

    Schülerin aus die Musikschule Spandau

    die an dem Bildungsprojekt teilgenommen hat

  • "In den letzten Wochen durften wir durch die Zusammenarbeit mit Lebensmelodien viele bereichernde und eindrucksvolle Erfahrungen sammeln. Wir sind sehr dankbar für alle Bekanntschaften und Begegnungen und freuen uns auf weitere Projekte. Lebensmelodien hat uns das Leid, welches Millionen von Menschen erleben mussten, durch die Musik, näher gebracht. Musik sagt so viel mehr, als Worte jemals tun werden und hat uns als Menschen geprägt. An dieser Stelle auch nochmal einen großer Dank an Nur Ben Shalom für die Zeit die Sie in dieses Projekt gesteckt haben und Tag für Tag tun. Unsere Reise mit Lebensmelodien ist hiermit noch nicht vorbei…"

    45 Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse des Landesmusikgymnasiums Rheinland-Pfalz

  • Sein Vater, wenn er noch lebte, würde an diesem Tag lächeln, sagte der aus London angereiste David Ury beim Lebensmelodien-Konzert in der Ulmer Pauluskirche.

  • In der Pauluskirche erlebten die 700 Zuhörenden […] einen gleichsam berührenden wie aufwühlenden Abend, den man so schnell nicht vergessen wird. Der Klarinettist Nur Ben-Shalom spielte ebenso beseelt wie der Ausnahmeviolinist Luke Hsu, der kurzfristig eingesprungen war. Die durchweg hochkarätige Streicher-Schar und Arrangeur Cohen-Weissert am Flügel füllten die Pauluskirche fein abgestimmt bis in die letzte Nuance und verwandelten die Stimmen der Vergangenheit, wie etwa die des Rabbi aus Wiznitz, in wundervolle Melodien.

Zusammenarbeit

Bringen Sie Lebensmelodien
an Ihre Schule.

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